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  • Prime Time Theater

Was ist? Was kommt? Was bleibt?

Als Berliner Kult-Theater hat sich das Prime Time Theater bestimmten Bräuchen verschrieben. Die Begrüßung der Gäste durch unseren Intendanten Oliver Tautorat etwa ist längst ziemlich legendär, ebenso wie die geliebten Charaktere der Sitcom „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“. Trotz aller Tradition sind wir aber auch immer dabei neue Ideen zu entwickeln. Im Interview erfährst Du von Oliver , was das Heute und das Morgen bereithalten.

Oliver, erst mal zur Gegenwart: Für kurze Zeit läuft aktuell noch die Sommerkomödie „Schwimm langsam – jetzt erst recht“. Was macht daran besonders Spaß?

„Schwimm langsam“ ist das Raffaelo unter den Sommerkomödien: Es ist ein ganz leichtes Stück mit fröhlich-verrückten, sonnigem Plot und ulkigen Figuren in tollen, eigens geschneiderten Kostümen. Gerade auch Neu-Besucher*innen kann ich es empfehlen, weil es keinerlei Vorerfahrung mit unserem Theater braucht. Als Spin-off von „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“ ist es in sich abgeschlossen. Langjährige Fans können sich dafür auf mich als „Kalle“ in ganz ungewohnten Szenen freuen: Ich bin plötzlich alleinerziehender Vater und zusätzlich ja noch Bademeister ohne Schwimmtalent bei „Plötz Watch“ …

Unser ziemlich üppige „Kalle“ als Bademeister … Nicht gerade ein Hasselhoff.

Mir macht es immer wieder Spaß, Uneitelkeit zur Schau zu stellen. Bei uns im Prime Time Theater nehmen wir uns nicht so ernst. Die Gäste dürfen übrigens auch gern in Badesachen kommen, das ist auch sogar teilweise schon so passiert! Direkt von der echten Plötze zu unserer Bühnen-Plötze: kein Problem!


Abkühlen kann man sich jedenfalls hier wie dort.

Genau, wir haben ja seit letztem Jahr eine neue Belüftungsanlage. Die bringt pandemiegerecht permanent Frischluft rein. Es ist aber nicht kalt bei uns wie in einer Hotellobby oder im Supermarkt, sondern einfach angenehm: wie bei einem Waldspaziergang, finde ich.

Was kommt denn nach der Sommerkomödie, im zweiten Halbjahr also?

Wir werden unsere Wende-Hommage noch mal aufnehmen: „Schöller macht rüber – das Wedding-Pankow-Freundschaftsmusical“. Es ist eine faszinierende und natürlich witzige Zeitreise. Worüber wir uns besonders gefreut haben: Wir hatten schon zahlreiche Schulklassen hier, die sie sich angeschaut haben. In Sachen „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“ planen wir dieses Jahr auch noch gleich zwei neue Folgen ein. In Episode 132 rücken wir erstmals in der Sitcom-Geschichte Spandau ins Zentrum der Handlung. Dafür haben wir extra wochenlang dort recherchiert, geradezu „method acting“ betrieben (lacht). Zum Winter gibt es dann die 133, bei der sich unser Kevin allein im Wedding wiederfindet!

Noch etwas Neues kommt dazu: Das Prime Time Theater will sein Ticketangebot neu aufstellen. Was ändert sich?

Genau, wir führen unter dem Motto „LieblingsTACH“ Spezial-Tage mit besonderen Ermäßigungen ein, weil ja in diesen Zeiten viele den Euro zweimal umdrehen. Zum Beispiel wird der Sonntag zum PopcornTACH für Familie und Freunde – mit verschiedenen Vorteilspaketen und Matinee-Aufführung.


Na dann, toi toi toi!

(Bild: Raphael Howein)

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