… denn - Vorwarnung - unser Team taucht für‘n paar Wochen ab. Bis diesen Samstag (12. Juli) spiel'n wa noch "Schwimm langsam - jetzt erst recht".
Nach der Sommerpause sind wa am 19. August mit „Die Nährstoffgeschichte“ wieder für Dir da und ab 20. August beenden wa ooch die GWSW-Durststrecke, erst mal wieder mit der "Plötzwatch" aus unserer Sommerkomödie.
Ab 5. September jeht's dann uff Reisen in die schöne Uckermark, denn dort wandelt keene Jeringere als Tina Tonne uff den Spuren ihres Kindheitstraums. Und zwar mitten in der Uckermark, wo sie auf dem Hasslebener "Martinshof" einen Pony-Geburtstag feiern möchte. Doch dann trifft sie ihre Grundschulliebe: Habibi ...
Theater unterstützt „BROSTATA“ mit Weddinger Ryan Wichert
Im Juni war unser Schauspieler Ryan Wichert deutschlandweit im Straßenbild zu sehen: In 46 Städten machten digitale Screens auf eine besondere Gesundheitskampagne aufmerksam, dessen Botschafter und Gesicht der Weddinger ist. Blue Ribbon Deutschland möchte mit dem Projekt für mehr Bewusstsein beim Thema Prostatakrebs sorgen, Männer zur Vorsorge bewegen und über die dafür nötige Untersuchung aufklären, die längst nicht mehr dem gängigen Klischee entspricht.
Ryan Wichert und sein animierter Buddy BROSTATA
Dreh- und Angelpunkt ist ein 90-Sekunden-Film des weltweit erfolgreichen Commercial-Regisseurs Charley Stadler. Ryans „Sparringpartner“ im lustigen (in der Ab-18-Version durchaus auch expliziten) Video ist die animierte Comicfigur BROSTATA, die „ihren Menschen“ immer wieder auf sich und ihre Bedeutung hinweist. „Ich bin wichtig!“, müpft BROSTATA auf und begleitet Ryan in die privatesten Situationen … zuletzt auch zum Urologen. Der stellt in seiner Praxis Eines klar: Abtasten war gestern – „Spart euch eure Posen fürs Yoga! Ich brauche nur Blut!“
Bademeister "Kalle" aus GWSW macht sich live im Theater und via YouTube für die BROSTATA Kampagne stark.
Prime Time Theater unterstützt die Kampagne
„Der Humor des Films passt super zu dem bei uns im Prime Time Theater“, findet Ryan Wichert, und Intendant Oliver Tautorat ist derselben Meinung. Deshalb ist er mit dem Berliner Kulttheater an der Müllerstraße auch gern Multiplikator der Botschaft. Via Social Media (YouTube-Video), Website und Pressearbeit, aber auch durch Auslage von Infomaterial und Aufnahme ins komödiantische Rahmenprogramm des aktuellen Stücks „Schwimm langsam – jetzt erst recht“ soll sie sich bei den Gästen verbreiten. Tautorat schmunzelt: „Ich schlüpfe ja in unserer Sommerkomödie in die Rolle eines Rettungsschwimmers. Da ist es ja wohl geradezu meine Pflicht, Empfehlungen zur Gesundheit zu geben! So selbstverständlich, wie man nicht mit vollem Magen ins Wasser steigt, sollte ‚Mann‘ auch mit einer fitten Prostata durchs Leben gehen.“
Da kann auch unser Kalle nur zustimmen: Männergesundheit ist superwichtig. Deshalb unterstützt er - und unterstützt das ganze Prime Time Theater Team - die bundesweite Kampagne "BROSTATA - Bauch, Beine, Bro" von Blue Ribbon Deutschland, deren Botschafter aus unseren Reihen kommt:
Ryan und sein "Bro" (Foto: Ingo Peters)
Ryan Wichert, sonst bei GWSW als Regisseur und Drehbuchautor, aber auch als Ahmed, James oder Kevin unterwegs, ist das Gesicht des Projekts. Dreh- und Angelpunkt ist ein 90-Sekunden-Film des weltweit erfolgreichen Commercial-Regisseurs Charley Stadler. Ryans „Sparringpartner“ im Aufklär-Video ist die animierte Comicfigur BROSTATA, die "ihren Menschen" in den privatesten Situationen begleitet. Gemeinsam sorgt das Duo mit einer Mischung aus Ernst und Humor für mehr Bewusstsein beim Thema Prostatakrebs. Das Ganze soll möglichst viele Männer zur Vorsorge bewegen und über die dafür nötige Untersuchung aufklären, die längst nicht mehr dem gängigen Klischee entspricht. Abtasten is' nicht mehr, "Ich brauche nur Blut!", betont im Kurzfilm der Urologe.
Im INTERVIEW erzählt Ryan, wie er zu der Kampagne kam, was seine Beweggründe sind und wie sich die teils pikanten Dreharbeiten gestalteten.
Ryan, wie bist Du dazu gekommen, bei dieser Kampagne mitzuwirken?
RYAN:Tatsächlich fing alles mit einer ziemlich direkten Frage an: „Hättest du Lust, in einem Film über Prostatakrebs mitzuspielen?“ Und meine erste Reaktion war sowas wie: „Wow, okay… das ist jetzt … ungewöhnlich.“ Aber genau das hat mich gereizt. Dieses Thema ist wichtig, betrifft unglaublich viele Männer – und trotzdem wird es behandelt wie ein dunkles Geheimnis hinterm Aktenschrank. Männer sehen sich gerne als unverwundbare Actionhelden, glaube ich. James Bond macht schließlich auch keine Check-ups und Iron Man hab' ich noch nie beim Urologen getroffen. Im Ernst: Ich fand die Idee großartig, das Ganze mit Humor, Haltung und einer (großen) Prise Wahnsinn anzugehen. Wenn schon Aufklärung, dann bitte so, dass man hinschaut. Und wenn’s am Ende sogar ein paar Leben rettet - besser geht’s doch nicht.
Was motiviert Dich dazu?
RYAN:
Mich motiviert die Vorstellung, dass wir mit dieser Kampagne wirklich was verändern können - und zwar mit Humor statt Hämmerchen. Comedy war für mich schon immer ein Türöffner. Wenn Menschen lachen, hören sie auch zu. Und manchmal ist ein gut platzierter Gag effektiver als jede Statistik. Gerade bei einem Thema wie Prostatakrebs, das viele am liebsten unter den Teppich kehren, kann Humor helfen, das Schweigen zu brechen. Wenn wir es schaffen, dass Männer über Vorsorge sprechen, weil sie erst über einen Film lachen mussten - dann haben wir genau das erreicht, worum es geht: Aufmerksamkeit schaffen, ohne belehrend zu sein.
In der Ab-18-Version des Videos gibt es einige ziemlich explizite Szenen. Wie hast Du die empfunden?
RYAN:
Ich sag mal so: Es gibt Drehtage, da steht man mit einem Kaffee in der Hand vorm Greenscreen - und dann gibt’s Drehtage, da sitzt man masturbierend im Auto, während draußen Leute mit Einkaufstüten vorbeigehen. Willkommen bei „Brostata – Director’s Cut“. Klar waren manche Szenen explizit, aber sie waren nie plump. Sie hatten eine klare Botschaft - und genau das fand ich stark. Wenn wir wollen, dass ein Tabuthema Aufmerksamkeit bekommt, dann müssen wir auch bereit sein, dahin zu gehen, wo’s unbequem wird.
Bist Du drauf angesprochen worden? Wie waren so die Reaktionen?
RYAN:
Oh ja, ich bin definitiv drauf angesprochen worden - und zwar mehr, als ich erwartet hätte. Die häufigste Reaktion war erstmal: „Hast du das wirklich gemacht? Also … im Auto? Vor laufender Kamera?!“ Aber gleich danach kam oft ein ehrliches: „Krass, ich hab mich dadurch das erste Mal wirklich mit dem Thema beschäftigt.“ Und das ist genau der Punkt. Wenn’s ein bisschen Überwindung kostet, aber am Ende Gespräche entstehen, die sonst nie geführt worden wären, dann war’s das allemal wert.
Du hast angestoßen, dass unser Theater die Kampagne unterstützt, weil Du Gemeinsamkeiten entdeckt hast. Erklär' mal kurz, bitte.
RYAN:
Das Prime Time Theater war für mich sofort ein Match. Wir machen da seit Jahren Theater, das mitten aus dem Leben kommt - mit Berliner Schnauze, viel Herz und Humor, der nichts beschönigt, aber alles menschlich macht. Und genau das ist auch der Spirit der Kampagne: ein ernstes Thema auf Augenhöhe erzählen, mit Witz, ohne Zynismus.