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Prime Time unterstützt Aktion „Jugendkulturkarte“


Anfang Februar ist in ganz Berlin die Aktion „Jugendkulturkarte“ gestartet. Auf die Beine gestellt von der Senatsverwaltung für Kultur und Europa, in Zusammenarbeit mit Kulturprojekte Berlin, bietet sie Berliner*innen zwischen 18 und 23 Jahren ein besonderes Geschenk: 50 Euro gibt es pro Kopf zum „Verjubeln“ an verschiedensten Kulturorten. Unter ihnen ... auch wir vom Prime Time Theater. Warum ist das wichtig, Intendant Oliver Tautorat?


Oliver Tautorat: Die Kulturszene, das wissen wir alle, hat es in den vergangenen Jahren wirklich nicht leicht. Aber noch schwerer trafen und treffen die Einschränkungen und Sorgen dieser Zeit viele junge Menschen. Sie mussten auf so viele Erlebnisse verzichten, und so mancher hat über Netflix und Co. vielleicht sogar den – auch emotionalen – Zugang zu echter Live-Kultur verloren. Gleichzeitig sitzt das Geld gerade bei den End-Teenagern und Anfang-Zwanzigjährigen oft nicht gerade locker, viele befinden sich in Ausbildung oder Studium und müssen die Euros sehr zusammenhalten. Es ist super, dass das Land hier jetzt hilft, ganz konkret, ganz niederschwellig und einfach. Da sind wir natürlich total gern dabei.


Das Prime Time Theater ist bekannt für „Gutes Wedding, Schlechtes Wedding“, das es seit demnächst schon 20 Jahren gibt. Beim Start waren also viele der Jugendlichen beziehungsweise jungen Leute von heute noch gar nicht geboren. Warum ist das Format trotzdem was für sie?


Tautorat: Unsere Stücke sind sozusagen zeitlos, es geht um alltägliche Probleme, die jeder kennt, um Liebe, Freundschaft, Nachbarschaft, Kiez-Identifikation … Aber gleichzeitig bringen wir immer schon aktuelle Bezüge mit unter. Demnächst, am 15. Februar, nehmen wir zum Beispiel „Der Gefangene von Instagram“ wieder auf – da dreht sich die Handlung, wie der Name schon verrät, um soziale Medien und Influencertum. In unserer Winterkomödie „Tatsächlich … Wedding“ – noch bis 12. Februar im Programm – hat einer unserer Protagonisten ganz stark am Verlust der britischen Queen zu knabbern. Unsere Themen und unser Spiel sind originell, dynamisch, jung, witzig, knallig. Wir sagen immer, da ist für alle was dabei – von 8 bis 80+! Und beim Blick ins Publikum sehen wir ja, dass gerade auch Jugendliche und junge Erwachsene sich über unsere Art, Theater zu machen, kaputtlachen.“


Bis 28. Februar können sich Berliner*innen zwischen 18 und 23 Jahren jetzt die Jugendkulturkarte sichern. Dazu braucht es eine Anmeldung über die Website www.jugendkulturkarte.berlin, auf der alle Infos bereitstehen.


Die Karte selbst kann dann bei mehr als 40 Berliner Bibliotheken abgeholt und bis 30. April wie ein Gutschein genutzt werden (www.jugendkulturkarte.berlin/kulturorte).

Bild: (c)Yousif Hashim

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